Die Keltensiedlung in diesem Bereich

Das Keltengebiet  Teil 1 Das Keltengebiet im südlichen Westerwald

Das Keltengebiet  Teil 2 Leben und Kultur der Keltensiedlung im südl.Westerwald

Keltenmauer

 

 

Keltensiedlung „Höhburg“

Im Gebiet der geplanten Windvorrangfläche 1108 befand sich nach Angaben der Sachbearbeiterin des Amtes für Denkmalschutz des Landes Hessen in Wiesbaden, Frau Schade-Lindig, eine Keltensiedlung mit bis zu 10.000 Menschen. Die Ringwallanlagen der Höhburg, der Wallanlage am Hintersten Kopf und das Siedlungsgebiet am Roten Kopf lassen diesen Schluss zu. Die Siedlung war vermutlich in der Hallstadt- und Latènezeit und möglicherweise schon früher in der Bronzezeit von Menschen bewohnt. Ausgrabungen und Suchschnitte in den Fünfziger- und Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts belegen das. Es wurden dabei Ackerterrassen, Grundmauern von Wohnhäusern und Wallanlagen mehrerer Kulturschichten gefunden. Die Funde liegen im Weilburger Bergbau- und Stadt Museum. Für den geplanten Bau des Windparks Oberlahn mit seinen neun Windkraftanlagen wurde das gesamte Gebiet eingescannt und alle dabei festgestellten Bodenveränderungen kartiert. Die dabei festgestellte Fläche umfasst den Großteil der Fläche, so dass die WKA teilweise direkt im oder am festgestellten Gebiet liegen! Bei allen geplanten Erdbewegungen muss ein Archäologe anwesend sein, der prüft, ob an den geplanten Baustellen nicht doch Funde aus dieser vorgeschichtlichen Zeit auftauchen. Dann sind die Arbeiten einzustellen! Man riskiert so die Zerstörung einer bedeutenden Fundstelle einer großen keltischen Siedlung. Beim Denkmalsamt in Wiesbaden und bei den Historikern ist diese herausragende Stelle bekannt und man hat sie bis auf die Suche aus dem vorigen Jahrhundert unberührt gelassen, da man bessere Grabungsmethoden abwartet.

Siehe unten beigefügte Pläne:

Keltengebiet-Internet

Höhburg

 

 

 

Roter KopfHinterster Kopf

 

 

 

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