Die „Wahrheiten“ des Bürgermeister Jung

1.Aussage:
Flächenverbrauch – Notwendige Rodungen pro Windkraftanlage nur 0,3 ha
(entspricht 3000 qm) pro Windkraftanlage.
Fakt ist:
Man rechnet im Durchschnitt mit etwa 1 ha (10.000 qm) / WKA incl. notwendiger
Zuwegung, die dann auch nicht wieder aufgeforstet werden können, da diese für den
Servicefall vorhanden sein müssen.
Lt. Hrn.Wernecke von Hessenforst ist zudem damit zu rechnen, dass es durch die
großflächigen Rodungen zu erheblichen Folgeschäden, durch Windbruch bei den Fichten
und Sonnenbrand bei den Buchenbeständen, kommen wird.

2. Aussage:
Sollten die Einnahmen durch die Windkraft nicht kommen, müssten die Steuern und
Abgaben erhöht werden um bis zu 250,- € Pro Grundstück und die Bürgerhäuser
und Sporthallen müssten geschlossen werden.

Fakt ist:
Diese Aussagen sind reine Panikmache von Seiten des Bgm. Er will damit die Bürger 
verunsichern, einschüchtern und beängstigen, um Sie zur Zustimmung zu bewegen. Dies empfinden wir schon fast als erpresserisch und damit als völlig inakzeptabel.
Die von Ihm genannten Erhöhungen sind Utopie.
Alleine der durch den Bau der Windräder entstehende Wertverlust der Grundstücke (30-
50 %) dürfte die Bürger zudem ungleich mehr belasten.

3. Aussage:
Im Falle eines Konkurses der Betreiberfirma seien die Rückbaukosten durch eine
Bankbürgschaft abgedeckt.

Fakt ist:
Diese Bankbürgschaft müsste dann nicht wie üblich die Kosten von derzeit ca. 200.000,-
300.000,-€ pro Windrad abdecken, sondern wegen der zu erwartenden Kostensteigerung und
Inflation über 25 Jahre, ca. 500.000 € pro Windrad betragen.
Das bei einem Konkurs der Betreiberfirma durch eine Nachfolgefirma die Pachtzinsen in
der derzeitig geplanten Höhe von 210.000,-€ weiter bezahlen würde, dürfte ein frommer
Wunsch sein.

Zu den genannten Fakten sollten die Bürger bedenken das Sie mit den Pachterlösen von 210.000,-€ / Jahr die Natur und Ihre Gesundheit für sage und schreibe 4,60 € pro Monat und Bürger verkaufen würden.
Jeder Bürger in Deutschland zahlt im Jahr durch den Ausbau der Erneuerbaren Energie (hauptsächlich EEG Umlage, Netzentgelt – ab 2017 ca. 29 Milliarden Euro – 15 ct / kwh). Für Merenberg wären dies alleine etwa 741.000,- € pro Jahr (0,15€ x 1300 kwhx 3.800 Bürger). Nimmt man die gesamten EEG Anteile jedes Bürgers sind es sogar etwa 1,35 Mio € /Jahr.

Dazu kommt noch:

„Geld ist nicht alles“

Gehen Sie am 18.Dezember zur Wahl und stimmen Sie bitte mit „NEIN„!

Ihre BI Windwahn Oberlahn

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