5 (fünf) neue/weitere Großhorste im Bereich des geplanten Windparks Oberlahn entdeckt.

5 weitere Großhorste im Bereich des geplanten Windparks Oberlahn entdeckt.

Damit gibt es jetzt 11 (elf) Großhorste im Bereich der Windvorrangfläche 1108!

Nachstehend aktuelle Infos zum Fund von mittlerweile 5 neuen Großhorsten inmitten des geplanten Windparks, die bisher vom Gutachter des entsprechenden avifaunistischen Gutachtens aus Sicht der BI nicht ordnungsgemäß dokumentiert und kartiert wurden:
Ein Teil der Horste war bereits während der Erstellung des avifaunistischen Gutachtens von dem zuständigen Revierförster von Hessenforst, dem von den Stadtwerken Weilburg beauftragten Gutachter, benannt und gezeigt worden.
Schon zu dieser Zeit waren die Bäume großflächig als Habitatbäume markiert und gekennzeichnet.
Die Horste wurden aber vom Gutachter dennoch nicht kartiert. Jetzt streitet der Gutachter sogar ab, von diesen Horsten überhaupt gewusst zu haben.
Karsten Klenke hat mittlerweile die Horste erfasst und über die HGON beim Regierungspräsident angezeigt, sowie auch die entsprechenden Stellen bei der Stadt Weilburg und den Stadtwerken informiert.
Es ist zu vermuten, dass es zumindest auch dem Auftraggeber des Gutachtens (den Stadtwerke Weilburg) bekannt gewesen sein dürfte, dass es an den vorgenannten Standorten  Horste gibt.
Da die Existenz der fünf zusätzlich vorhandenen Horste von Anfang an ein KO- Kriterium für den gesamten Windpark dargestellt hätte (Schutzzone Rotmilan = 1.500 m Radius und Schwarzstorch = 3.000 m Radius), ist hier sicherlich auch von Seiten des Auftraggebers auf den Gutachter eingewirkt worden.

Kein Wunder, dass dann die kritischen Horste auch nicht kartiert wurden!
Aus Sicht der BI, dürfte nun der RP auf gar keinen Fall mehr den Bau von Windkraftanlagen innerhalb der gesamten Windvorrangfläche 1108 genehmigen.
Die gesamte Fläche 1108 müsste aus Sicht der BI jetzt sogar wegen der noch weiteren vorhandenen Gründe (Keltengebiet, Wassereinzugsgebiet u.s.w.) komplett als Windvorrangfläche gestrichen werden.
Die Tatsache, dass es erhebliche Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit und Korrektheit besonders solcher avifaunistischer Gutachten gibt, hat sich somit auch in diesem Fall
mal wieder bestätigt.
Das Srecherteam der BI „WINDWAHN-OBERLAHN“ – 28.April 2016

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