Gelebte Demokratie: Geheime Treffen der Bürgermeister Schick, Kuhl und Schmidt!

Die Bürgermeister der 3 Kommunen Löhnberg, Merenberg und Löhnberg versuchen derzeit mit allen Mitteln eine Entscheidung über den geplanten Bau von Windkraftanlagen in den jeweiligen Parlamenten auf einen Termin nach der Kommunalwahl am 06.03.2016 zu verschieben.
So gab es eine geheime Zusammenkunft der jeweiligen Bürgermeister und der Vorsteher der Parlamente.
Hier wurde versucht eine gemeinsame Linie zu finden um in allen drei Parlamenten eine Entscheidung über den Bau von WKAs im Gebiet des geplanten Windparks Oberlahn möglichst auf einen Termin nach der Kommunalwahl zu verschieben. In Löhnberg hat es Bgm. Dr. Schmidt bereits am 24.09 trickreich geschafft, mit dem Argument „ wo keine Leiche sei, brauche man auch keine Beerdigung“ ,dass über einen von der CDU eingebrachten Antrag, der den Ausstieg aus dem Projekt „Bau von WKAs im Löhnberger Wald“ bedeutet hätte, nicht abgestimmt wurde:
Bei einer Entscheidung kontra WKAs wäre für mindestens 1 Jahr dann keine andere Entscheidung mehr möglich gewesen.
Auf Grund der anstehenden Termine (Bürgermeisterwahl im November 2015 und der Kommunalwahl am 06.03.2016) hat man auch in Merenberg zurzeit kein Interesse eine Entscheidung über den Bau von WKAs herbei zu führen.
Zusätzlich hat man aber in Merenberg das Problem, dass es dort knappe Kassen gibt und man sich vom Bau der Anlagen entsprechende Einnahmen verspricht. Auf Grund der Rahmenbedingungen beim Bau von WKAs an den geplanten Standorten, ist ein wirtschaftlicher Betrieb dieser Anlagen nicht möglich (Windhöffigkeit < 6 m/s – hohe Investitionskosten). Auch für einen externen Investor und Betreiber gelten die gleichen Bedingungen. Daher birgt auch eine eventuelle Verpachtungslösung erhebliche Risiken für die Gemeinde Merenberg.
Der Ortsvorsteher von Barig-Selbenhausen spricht derzeit seine Mitbewohner an und erklärt, wenn Sie gegen den Bau der WKAs seien, müssten Sie mit wesendlich höheren Gebühren und Abgaben rechnen.
Die Bürger sollten aber bedenken, dass bei negativen Einnahmen (z.B. Ausfall der Pacht oder Insolvenz der Betreiberfirma), noch wesentlich höhere Zahlungen auf Sie zu kommen könnten.
Von der Zerstörung der Natur und der Gefährdung der eigenen Gesundheit mal ganz abgesehen.
In Weilburg versucht Bgm. Schick ebenfalls das Weilburger Stadtparlament auszuhebeln. Er will mit aller Macht erreichen, dass auch hier eine Entscheidung über den Bau von WKAs (Antrag der FWG- Fraktion – verschoben in der Sitzung vom 24.09. auf den 05.11.), auf einen Sitzungstermin nach der Kommunalwahl am 06.03.2016 vertagt wird. Man hofft also bei allen drei Kommunen durch die Verschiebung von Entscheidungen in den Parlamenten den Windpark oder einzelne WKAs nach den Kommunalwahlen doch noch bauen zu können.
Die Wähler bei der Bürgermeisterwahl im November in Merenberg und bei der Kommunalwahl am 06.03.2016, sollten daher ganz genau hinschauen und auch hinhören. Ihre Stimme sollten Sie dann den Parteien und Kandidaten geben, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, beim Bau von Windkraftanlagen (Schutz von Natur und Umwelt, sowie den Schutz unserer Gesundheit) mit gesundem Menschenverstand und ohne $-Zeichen in den Augen, vertreten.

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