Bürgerinitiative Windwahn-Oberlahn

BÜRGER-

BÜNDNIS-

OBERLAHN

http://www.bb-oberlahn.de

 

DANKE an alle Merenberger Bürger die dazu beigetragen haben, dass KEINE Windräder in unserem Wald gebaut werden!

Hallo liebe Mitstreiter und Unterstützer der Bürgerinitiative „Windwahn Oberlahn“,

hiermit möchte ich mich im Namen der BI „Windwahn Oberlahn“ bei allen Mitstreitern und Unterstützern für die tolle und effektive Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken.

Wir haben sicherlich einiges erreicht, der Kampf ist aber noch nicht zu Ende.

Ich wünsche uns auch weiterhin die Kraft gegen den mit der Energiewende einhergehenden Unsinn zu kämpfen und den Befürwortern wünsche ich die Einsicht, dass eine „Energiewende um jeden Preis“, gegen jede Vernunft und gegen den gesunden Menschenverstand zu Lasten von Natur, Umwelt und die Gesundheit der Anwohner, nicht sinnvoll ist.

Ich hoffe sehr, dass wir es schaffen unser Ziel zu erreichen, damit der Weihnachtsmann nicht wie auf dem nachstehenden Bild, in den nächsten Jahren in Konflikt mit Windrädern in den Windparks kommt, gegen die wir uns zur Wehr setzen.

Mit freundlichem Gruß

Im Namen des Sprecherteams der Bürgerinitiative Windwahn Oberlahn. Manfred Heumann

 Stadträte und Bürgermeister haften mit ihrem Privatvermögen

Der Staatsrechtler Prof. Dr. Michael Elicker und sein Doktorand Andreas Langenbahn haben heraus gestellt, nach Art. 2, Abs. 2,  Satz 1 des Grundgesetzes ergibt sich für den Staat die Pflicht, „das Leben und die körperliche Unversehrtheit des Einzelnen zu schützen, d. h. vor allem auch vor rechtswidrigen Angriffen von Seiten  anderer zu bewahren.“ Die Verletzung dieser Schutzpflicht kann von allen  Grundrechtsträgern geltend gemacht werden. Selbst wenn nur ein Ausschnitt der Bevölkerung eine Anfälligkeit für Gesundheitsgefahren durch Infraschall zeigt, muss diese Gefahr beseitigt werden. Lässt der Staat (hierzu gehören auch die Kommunen) Anlagen zu, die gesundheitsschädigenden Ultraschall erzeugen, verletzt er seinen Schutzauftrag und kann für die gesundheitlichen Folgen haftbar gemacht werden. Die Genehmigung zum Bau von Windkraftanlagen liegt bei den Stadt- oder Gemeinderäten. Entsprechend sind sie auch haftbar, wenn als Folge gesundheitliche Schäden auftreten. Die Haftung erstreckt sich auch auf das Privatvermögen der Ratsmitglieder. Die parlamentarische Haftungsfreiheit (Indemnität) steht nämlich nur den Mitgliedern staatlicher Parlamente zu, nicht aber den Mitgliedern der Kommunalparlamente zu. Bei dieser Rechtslage ist damit zu rechnen, dass der größte Teil der Windkraftanlagen stillgelegt wird, sobald ein erster rechtlicher Erfolg erstritten ist. Dann gibt es große Probleme bei den Profiteuren des Windstroms.

Windraeder_im_Wald_1

Plakat-wollenwirdas

 

Bürgerinnen und Bürger von Löhnberg, Merenberg und Weilburg …….. wollen wir das??!!

 „Windwahn Oberlahn“ –  eine Bürgerinitiative gegen den Bau von Windkraftanlagen in den Gemarkungen von Löhnberg, Merenberg und Weilburg.

Nach den letzten Infoveranstaltungen, die von der CDU und der Stadt Weilburg am 27. und 28.04.2015 im Bürgerhaus in Waldhausen durchgeführt wurden, reifte der Entschluss bei den Initiatoren, Aktivitäten gegen den Bau der Anlagen zu starten und dazu eine Bürgerinitiative zu gründen.

Man kann den Tenor des Unmutes unter dem Satz:

Windkraft um jeden Preis – nein danke zusammenfassen.

Zudem hat die aus unserer Sicht bewusst von Seiten der Stadt Weilburg (namentlich Hr. Bürgermeister Schick) und der Stadtwerke (namentlich Hr. Korschinsky) desolate und verschleiernde Informationspolitik zum Entschluss aktiv zu werden beigetragen.  Anstatt die Bürger bei der Entscheidung mit zu nehmen hat man Fakten geschaffen, teilweise ohne die notwendige Zustimmung der entsprechenden politischen Gremien. Es wurden bisher mindesten Investitionen getätigt, die zwischen 500.000 und 1.000.000 € liegen dürften. Alleine der Antrag auf die BImSchG – Prüfung kostet 450.000 €.

Die notwendigen Zustimmungen der Gemeindeparlamente von Löhnberg, Merenberg und Weilburg zu den Verträgen für die zu gründende GmbH sind derzeit noch nicht erfolgt.

Zudem gibt es noch keine belastbare Kalkulation der entstehenden Kosten für den Bau und den Betrieb der Anlagen und deren Rentabilität.

Fakten, die gegen den Bau einer Windkraftanlage in den Gemarkungen von Löhnberg, Merenberg und Weilburg sprechen:

 

  • Die geplante Windkraftanlage kostet nach Informationen der Stadtwerke mindestens 40 – 50 Mio. €. und birgt somit ein erhebliches Risiko bei der Finanzierung. Läuft es defizitär, zahlen wir dann als Bürger der Stadt Weilburg die Zeche.

 

  • Die Ergebnisse der Windmessungen sind erheblich geringer als z.B. auf dem Knoten bei Mengerskirchen. Ein rentabler Betrieb der Anlagen ist dadurch mehr als fraglich. Laut  einschlägigen Berichten in Presse und Fernsehen schreiben mehr als 80% aller derzeit in Hessen betriebenen Windkraftanlagen rote Zahlen. 

 

  • Die Anbindung an das Stromnetz ist problematisch und bisher nicht geklärt. Zudem müssen für Transportwege und Arbeitsräume, zusätzlich zu den geplanten     Rodungen für die Standorte der Windräder, weitere Flächen gerodet und befestigt werden.

 

  • Der Schaden für die Natur in einem solchen Waldgebiet ist erheblich. Es sollen bis zu 100.000 m2 Wald gerodet werden (dies entspricht etwa 15 Fußballplätzen). Wertvolle Waldbestände (meist alte Buchen) werden vernichtet und das Ökosystem in diesem Bereich auf Dauer geschädigt und zerstört.

 

  • Die Risiken von Schäden für Natur und Menschen in den angrenzenden Wohngebieten durch Infraschall und Schlagschatten sind erheblich. Wegen vorhandener Nistplätze (Schwarzstorch, roter u. schwarzer Milan und Kolkrabe) im geplanten Gebiet verbieten es einschlägige Naturschutzgesetze derartige Eingriffe     vorzunehmen.

 

  •  Die Anlagen reichen zu nahe an die Wohngebiete heran, 1000 m Abstand sind zu wenig (andere Bundesländer haben bereits 2000 m Abstand beschlossen).

Am 28.05.2015 trafen sich im Haus Hubertus in Waldhausen 50 Bürger zu einem Vorgespräch zur Gründung einer Bürgerinitiative gegen den geplanten Bau von Windkaftanlagen im Bereich der Gemarkungen Löhnberg, Merenberg und Weilburg.

Die versammelten Bürger haben sich dabei einstimmig gegen den Bau der Anlagen und zur Gründung einer Bürgerinitiative entschieden. Die Gründe dafür sind die unklaren wirtschaftlichen Erfolgsausichten, die sehr großen Eingriffe in Natur und Umwelt (Zerstörung der größten zusammenhängenden Waldfläche in der Region) sowie die gesundheitlichen Gefahren für die unmittelbar betroffenen Bürger in Waldhausen und Löhnberg.

Über 70 Bürger und Bürgerinnen nahmen dann am 02.06.2015 im Sportheim in Waldhausen an der Gründungsversammlung der Bürgerinitiative teil.

Die Bürgerinitiative gab sich den Namen  „Windwahn Oberlahn“ und stellt sich wie folgt auf.

Organisationsstruktur der Bürgerinitiative „Windwahn Oberlahn“:

3 Sprecher der BI -> Manfred Heumann, Bernd Immel und Franz-Josef Reischmann

Fachbeirat bestehend aus den Fachbereichen

– Naturschutz und Denkmalschutz -> Karsten Klenke, Hendrik Hardt

– Rechtsfragen -> Manfred Hardt, Erik Steinborn

– Presse und  Kommunikation -> Katja Schmidt,

– Gesundheitsthemen -> Dr. Reinhold May, Werner Rothenberger

– Allgemeine Organisation und Koordination -> Wolfgang Gerhardt

– Protokolle und Schriftverkehr -> Martina Wirbelauer, Werner Richter

– Internetauftritt -> Bernd Immel

– Verbindung und Kontakt zu anderen BI’s -> Jürgen Isermann

– Finanzielle Themen -> Albrecht Götz, Helmut Schmidt

Ziele und geplante Aktionen der Bürgerinitiative „Windwahn Oberlahn“:

Ziele:

– Verhinderung des Windparks in der derzeit geplanten Form
– Information der Bevölkerung über Probleme und Fakten zum Bau des Windparks

 Aktionen:

Unterschriftensammlung in Waldhausen und in den direkt betroffenen Bereichen   von Löhnberg und Merenberg.

Brief an alle Mandatsträger und Verantwortliche in der Stadt Weilburg und den betroffenen Gemeinden Löhnberg und Merenberg.

Planung einer Infoveranstaltung / Podiumsdiskussion für alle betroffenen Bürger (mit Vertretern von Pro  und Kontra).

 Infos und Kontakt zur Bürgerinitiative „Windwahn Oberlahn“ über E-Mail an:

bi-windwahnoberlahn@t-online.de

Logo-bi-windwahn-oberlahn

 

Weitere Infos im Internet z.B. auf www.Windwahn.de und www.youtube.com

4 Kommentare

  1. Peter Eisenburger

    Vielen Dank für Ihr großes und tolles Engagement.

  2. Martin und Mirko Springer

    wir sind voll dagegen,es sei den die forsten den Wald noch mehr auf,und nicht ab,diese Wind schleuder brauch kein gesunder Mensch
    um noch mehr krank zu werden, wir Menschen haben davon nichts
    nur die Politiker damit sie gut da stehen,oder bekommen sie auch noch ein Bonus,in form einer Finanzspritze? die Bürger werden nur drauflegen mit Natur Zehrstöhrung, macht den schönen Wald nicht kaputt. ich habe keine Lust in einen Wald spazieren zu gehen wo mir die Windmühlen den Vögel Gesang zerstören,sie bringen nichts.
    MfG
    Martin Springer

  3. Hallo,
    wo kann ich Mitglied dieser Bürgerinitiative werden, das gesamte Ding nimmt eine „Wende“ (selber machen, Trägergesellschaft, Reduktion Windräder, Betreibersuche, Verpachtung etc. pp.) nach der anderen, scheinbar hat das niemand konzeptionell wirklich durchdacht und dafür sind die Risiken klar zu groß,
    besonders die finanziellen,
    Das will ich nicht.
    Uli Harnacke

  4. Franz-Josef Reischmann

    Herzlichen-Glückwunsch und DANKE!

    Einfach Super.
    Mfg. F.J.Reischmann

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